Vereins Weekend

Vergangenen Freitag war es endlich so weit. Neun enthusiastische Börzelbömm machten sich auf den Weg ins Berner Oberland. Der erste kurze Zwischenhalt im Stelz war nicht offiziell geplant, aber sorgte dennoch für die ersten Lacher. 

In Aeschi bei Spiez angekommen, machte man sich sofort daran die Zimmer zu beziehen. Bei der anschliessenden Partie Kubb massen sich die Herren der Schöpfung mit den Damen. In einem packenden Schlagabtausch setzten sich die Männer schlussendlich knapp durch. 

Nachdem die grillierten Köstlichkeiten verzehrt waren, trafen auch noch die drei Nachzügler in Aeschi ein. Gerade rechtzeitig zum Kaffee und noch bevor der Abend in die heisse Phase ging. Die Tischbombe mit interessanten Artikeln – unter anderem Kleidungsstücke – stellte den Höhepunkt des Abends dar. 

Der Samstag startete mit einem Brunch „riche“, um für die geplante Bergbesteigung gewappnet zu sein. Der Niesen wurde mit motorisierter Unterstützung dann auch tatsächlich bezwungen. Eine herrliche Aussicht war der Lohn für 30 Minuten Masken tragen. Sogar das politisch nicht ganz korrekte „Gaylording“ feierte sein Revival. Im Gipfelrestaurant mit überaus freundlichem Personal, wurde dann heftigst über Beautypartys und die angebliche Weiblichkeit von Zwetschgenglace diskutiert. 

 

Zurück im Tal brauchten die grünen Gestalten dringend eine Abkühlung, daher sprangen alle ins kühle Nass des Thunersees. Wie es sich für Börzelbömm gehört, kommt auch der Sport nie zu kurz und so wurde Volleyball, Fussball und Frisbee gespielt oder auch gejasst. 
Ein kleines Grüppchen polternder Frauen hätte es dann beinahe noch geschafft, dass wir zu spät zu unserer mexikanischen Nacht gekommen wären. Nach ein paar kurzen Verhandlungen konnten wir aber weiterziehen. 

Bei Fajitas und Tortillas wurde viel gelacht und gespielt. Nicht wenige mussten sogar unsere Tischnachbarn (wieder die polternden Frauen) nach Zigaretten fragen. So intensiv waren die Gespräche über Zlatan, ääh Gott und die Welt. 

Zurück im Lagerhaus spielten wir ein Spiel, das sehr viel Körpereinsatz aber auch Kreativität benötigt. Einer nach dem anderen verliess die angeheiterte Runde erschöpft, bis auch der letzte Börzelbomm im Bett war. 

Die Resten vom Vortag bildeten eine optimale Frühstücksstärkung, für die bevorstehende Kanufahrt auf dem Thunersee. Zuvor zeigten die Herren beim „Eincremekreis“, dass sie auch eine zärtliche Seite haben.

Nach anfänglichen Balanceschwierigkeiten auf dem Kanu fanden kontinuierlich alle den richtigen Rhythmus.

Die italienischen Spezialitäten am Mittag animierten die Männer zu einer spontanen (beinahe) synchronen Darbietung. Die Zuschauer am Ufer flippten förmlich aus vor Begeisterung.

 

Diese Leistung bildete auch schon wieder den Abschluss von einem sehr schönen und lustigen Vereinsausflug. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Präsidentin und ihren Vize für die Organisation, aber auch an unseren zuverlässigen Fahrer.

Auf ein nächstes Mal!

 

 

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